Happy International Sex Workers‘ Day!

Der „International Sex Workers‘ Day“ ist ein inoffizieller Gedenktag, der an die Diskriminierung von Sexarbeiter*innen erinnern soll. Jedes Jahr am 2. Juni wird dieser zelebriert.
Seinen Anfang fand der Gedenktag in den 70er Jahren als von Repression betroffene Sexarbeiter*innen gegen die Kriminalisierung ihrer Arbeit protestierten indem sie die Kirche Saint-Nizier in Lyon, Frankreich besetzten.
Auch heute noch werden Sexarbeiter*innen kriminalisiert und in die Illegalität gedrängt wie sich unter anderem an der Schließung des Dortmunder Straßenstrichs in der Ravensburger Straße zeigte. Der International Sex Workers‘ Day hat also auch im Jahr 2014 nicht an Aktualität verloren.

Der Verein Madonna e.V. in Bochum lädt unter dem Motto „Ein ganz normaler Job“ ab 19 Uhr zu Film, Sekt und Gesprächen ein. Vielleicht mag die ein oder andere dort spontan vorbeischauen.

Wir verweisen noch einmal auf unseren Redebeitrag zum Thema Sexarbeit aus dem letzten Jahr, den ihr hier lesen und hören könnt.

Hallo ihr Lieben,

seit November 2013 veranstalten wir nun monatlich einen feministischen Tresen im Nordpol. In der Reflexion dieser Tresen sind wir zu dem Schluss gekommen ab April nur noch in unregelmäßigen Abständen inhaltliche Veranstaltungen zu organisieren.
Hier eine kleine Erklärung:
Wir freuen uns immer wieder, dass unsere mit Programm bzw. Inhalt gefüllten Veranstaltungen von so unerwartet vielen Menschen besucht werden. Aber das Interesse an reinen Tresenveranstaltungen scheint nicht sehr groß zu sein. Für uns als Gruppe bedeutet diese “Konsumhaltung”, dass wir bei monatlichen Veranstaltungen über unsere Ressourcen hinaus gehen müssen und dadurch die Qualität der Veranstaltungen leidet. Davon hat unserer Einschätzung nach niemand etwas.
Stattdessen wollen wir unsere Kräfte in Zukunft lieber gebündelt in seltenere und dafür runde inhaltliche Veranstaltungen stecken.
Wir freuen uns natürlich weiterhin, wenn ihr uns eure Ideen und auch Rückmeldungen zu den Veranstaltungen via Mail zukommen lasst. Außerdem seid ihr herzlich zu unserem letzten regulären Tresen eingeladen: Wir zeigen den Film “Audre Lorde – The Berlin Years 1984-1992” am Montag um 19 Uhr im Nordpol.

Eure Bande

Filmvorführung: „Audre Lorde – The Berlin Years 1984 -1992″

Der Internationale Frauentag und der Black History Month liegen zum Zeitpunkt der Veranstaltung zwar schon in der Vergangenheit, aber wir laden euch trotzdem herzlich ein zum gemütlichen Miteinander bei Knabbereien und Getränken und einem Film über Audre Lorde.

Wann? 10. März 2014 um 19 Uhr
Wo? Nordpol, Münsterstr. 99, 44145 Dortmund
Was ist das überhaupt für ein Film? „Die Dichterin Audre Lorde (1934-1992) war eine herausragende Person der schwarzen und feministisch- lesbischen Bewegung. Zeit ihres Lebens war sie politische Aktivistin. In den 1980er Jahren holte die Regisseurin Dagmar Schultz Audre Lorde für eine Gastprofessur nach Berlin. Dort stieß sie die Vernetzung und den Aktivismus der afro-deutschen Frauen an. Sie forderte und riss mit, arbeitete mit ihren Gruppen aktiv gegen den rassistischen Normalzustand in der Gesellschaft, war radikale Feministin und große Poetin. Ihre Vorlesungen sprühten vor Esprit und analysierten die Sexismen, Rassismen und die Homophobie der Mehrheitsgesellschaft scharf und klug. Der Film besteht hauptsächlich aus privaten Filmaufnahmen von Schultz, die Audre Lorde in tiefer Freundschaft verbunden war. Viele Gespräche, Diskussionsrunden und Vorlesungen hat sie jahrelang aufgezeichnet und zu einem sehr intimen und historisch wichtigen Dokument geschnitten. So erleben wir Audre Lorde nicht nur als politische Person, sondern auch als Freundin und als Frau, die 14 Jahre gegen ihre Krebserkrankung kämpfte, an der sie 1992 verstarb.“
(lsf Hamburg 2012)

Feministischer Tresen mit Infoveranstaltung „Gegen 1000 Kreuze“: Feministische Inhalte auf die Straße tragen — Für ein herrschaftsfreies Leben

Wie jedes Jahr werden im März fundamentalistische Christ*innen mit
weißen Holzkreuzen durch Münster marschieren. Seit 2009 organisiert sich
dagegen entschiedener Protest. Letztes Jahr gab es zum ersten Mal eine
große, eigenständige Demo, die unsere feministischen,
antikapitlaistischen und religionskritischen Inhalte stark machte. Da
die Demo ein voller Erfolg war, soll sie dieses Jahr wiederholt werden.

Für Infos über die Fundamentalist*innen, sowie unsere Demo gegen sie
kommt zur Veranstaltung am Montag, den 10.2.2014 um 19 Uhr im Nordpol, Münsterstr. 90 in Dortmund.

gegen1000kreuze.blogsport.de

*all genders welcome

Die Bande lädt ein…

Wozu? Feministischer Tresen

Wann? 13. Januar 2014 um 19 Uhr

Wo? Nordpol, Münsterstr. 99, 44145 Dortmund

Was erwartet euch da? Raum für Erfahrungs- und Ideenaustausch sowie Diskussionen. Ein feministischer Infotisch. Getränke vom Nordpoltresen. Musik. Vegane heiße Schokolade (wahlweise mit Sahne, Pfeffi und/oder Amaretto). Einfach ein netter Abend.

Wir freuen uns auf euch!